Schulbegleitung krank: Was passiert bei Ausfall und Vertretung?

Die Schulbegleitung ist krank – und jetzt? Wie Ausfall und Vertretung ablaufen, was Eltern tun können und wie wir Ihr Kind vorbereiten.

Ihr Kind hat sich an seine Schulbegleitung gewöhnt, und plötzlich kommt morgens die Nachricht: Die Begleitung ist krank. Für viele Familien ist das ein Schreckmoment. Hier lesen Sie, was dann passiert und wie Sie Ihr Kind gut durch solche Tage bringen.

Ausfälle gehören dazu

Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter sind Menschen. Sie werden krank, haben Arzttermine oder sind auf Fortbildung. Ein guter Träger plant das von Anfang an mit ein. Wichtig ist, dass alle Beteiligten wissen, was im Fall eines Ausfalls passiert.

Wer informiert wen?

  • Die Begleitung meldet sich beim Träger so früh wie möglich, am besten vor Schulbeginn.

  • Der Träger informiert die Eltern, damit Sie Bescheid wissen.

  • Die Schule wird informiert, damit die Lehrkräfte den Tag planen können.

Klären Sie am besten gleich zu Beginn der Begleitung, über welchen Weg Sie im Fall eines Ausfalls erreicht werden.

Gibt es eine Vertretung?

Das hängt von der Situation ab. Bei einem kurzfristigen Ausfall am Morgen ist eine Vertretung oft nicht sofort möglich. Dauert der Ausfall länger, suchen wir eine Vertretung, die zu Ihrem Kind passt. Am liebsten ist uns eine Person, die Ihr Kind schon kennt, zum Beispiel aus derselben Schule.

Nicht jedes Kind kommt mit einer fremden Person gut zurecht. Manchmal ist es besser, einen Tag ohne Vertretung zu überbrücken, als einen schnellen Wechsel zu erzwingen. Das besprechen wir offen mit Ihnen.

Kann mein Kind ohne Begleitung in die Schule?

Das hängt von Ihrem Kind und von der Schule ab. Sprechen Sie das am besten schon vorab mit der Klassenlehrkraft ab: Was braucht Ihr Kind an einem Tag ohne Begleitung? Was kann die Schule übernehmen? So müssen Sie nicht am Morgen spontan entscheiden.

So bereiten Sie Ihr Kind vor

  • Darüber sprechen: Erklären Sie Ihrem Kind in ruhigen Momenten, dass die Begleitung auch mal fehlen kann.

  • Plan B kennen: Ihr Kind sollte wissen, an wen es sich in der Schule wenden kann.

  • Vertretung kennenlernen: Wenn möglich, lernt Ihr Kind eine mögliche Vertretung schon vorher kennen.

  • Leitfaden nutzen: Jede Begleitung bei uns arbeitet mit einem schriftlichen Leitfaden zu Ihrem Kind. So weiß auch eine Vertretung, worauf es ankommt.

Weitere Anregungen finden Sie in den Artikeln Der Start mit Schulbegleitung und Tipps für Eltern.

Was, wenn Ihr Kind krank ist?

Auch das kommt vor. Melden Sie sich dann bitte früh bei der Schule und beim Träger. So kann sich die Begleitung darauf einstellen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis eine Vertretung kommt?

Das ist unterschiedlich. Bei längeren Ausfällen kümmern wir uns zügig um eine passende Lösung und halten Sie auf dem Laufenden.

Bleibt die Begleitung meines Kindes dieselbe, wenn sie zurückkommt?

Ja. Eine Vertretung ist eine Übergangslösung. Ihr Kind behält seine vertraute Begleitung.

Sie suchen eine Schulbegleitung?

Wir begleiten Kinder in Stadt und Kreis Offenbach, Frankfurt, Rüsselsheim, Wiesbaden und im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Schreiben Sie uns oder rufen Sie an: 0176 316 16244.

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